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Zofinger Stadtrat im ersten Wahlgang schon definitiv besetzt: SP und Die Mitte jubeln, SVP verpasst den Einzug

Aargauer Zeitung, 25.04.2021

Schon im ersten Wahlgang sind alle sieben Sitze im Zofinger Stadtrat vergeben worden, gewählt sind: Christiane Guyer (Grüne, bisher), Dominik Gresch (GLP, bisher), Rahela Syed (SP, bisher), Andreas Rüegger (FDP, bisher), Peter Siegrist (parteilos, bisher) sowie die beiden neu kandidierenden Robert Weishaupt (Die Mitte) und Lukas Fankhauser (SP).

Überraschung in Zofingen: Gleich im ersten Wahlgang sind alle sieben Sitze in der Stadtregierung besetzt worden. Gewählt wurden: Christiane Guyer (Grüne, bisher), Dominik Gresch (GLP, bisher), Rahela Syed (SP, bisher), Andreas Rüegger (FDP, bisher), Peter Siegrist (parteilos, bisher) sowie die beiden neu kandidierenden Robert Weishaupt (Mitte) und Lukas Fankhauser (SP).

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Stadtratswahlen 2021: Die Mitte portiert Robert Weishaupt

Zofinger Tagblatt. 29.01.2021

Die Ortspartei Zofingen-Strengelbach führte ihre ausserordentliche Mitgliederversammlung digital durch – die Beteiligung war gross.
ür die CVP Zofingen-Strengelbach war die ausserordentliche Mitgliederversammlung gleich zweifach eine historische Veranstaltung. Die Ortspartei führte erstmals eine Zusammenkunft digital auf Zoom durch. Und nach der genehmigten Statutenänderung heisst sie künftig Die Mitte. Der Namenswechsel erfolgte nur zwei Tage, nachdem ihm die Kantonalpartei einstimmig zugestimmt hatte. «Der Vorstand der Ortspartei wollte keine Zeit verlieren, um in die Stadtratswahlen vom 25. April unter dem neuen Namen antreten zu können und hatte auch einen Kandidaten zu Handen der ausserordentlichen Mitgliederversammlung portiert», schreibt die Ortspartei in einer Mitteilung.Für den Vorstand stellte es ein gewisses Wagnis dar, die Versammlung digital am Laptop oder PC durchführen zu lassen, heisst es weiter. «Doch es hat sich gelohnt. Die Beteiligung war erfreulich gross. Und die beiden Traktanden wurden auch rege diskutiert.» Die Entscheide fielen schlussendlich einstimmig aus. Das gilt für die Statutenänderung, mit welcher der Name Die Mitte eingeführt wurde, wie auch für die Nomination für die Stadtratswahlen.
Robert Weishaupt, Präsident der Ortspartei, langjähriger Einwohnerrat und Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission, soll für Die Mitte im Stadtrat Einsitz nehmen. Seine Kandidatur wird auch von der EVP unterstützt, wie an der Mitgliederversammlung zu erfahren war. Weishaupt wurde als konstruktiver und engagierter Politiker beschrieben. Für ihn spreche sowohl die politische Erfahrung wie auch die erfolgreiche berufliche Tätigkeit als Gewerbetreibender. (pd)

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Lob, Rosen – und einen Kaktus für den Stadtrat

Zofinger Tagblatt. 24.06.2020

Mehr Leistung und trotzdem Geld sparen?
Das geht, wie ein aktuelles Beispiel aus der Zofinger Stadtverwaltung zeigt.


Der Rechnungsabschluss der Einwohnergemeinde für das Jahr 2019, den der Zofinger Stadtrat vor ein paar Wochen vorlegte, kann sich sehen lassen: Dieser schliesst mit einem positiven operativen Ergebnis von 2,05 Millionen Franken ab, fast eine halbe Million besser als budgetiert. Zu dieser Rechnung und zum Jahresbericht der Einwohnergemeinde gab es gestern viele positive Rückmeldungen aus dem Einwohnerrat – beidem stimmte das Parlament einstimmig zu.

Die Verwaltung habe gut gearbeitet, meinte Robert Weishaupt, der Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK). Die FGPK schaue sich nicht nur die nackten Zahlen an, sondern durchleuchte die Verwaltung auch. «Wir stellen politische und technische Fragen.» Viele davon seien gut beantwortet worden, doch leider trenne sich auch bei der Qualität der Antworten der Spreu vom Weizen. Manche seien fast ein bisschen von oben herab beantwortet worden.
Eine Rose von der FGPK habe sich die Abteilung Hochbau und Liegeschaften unter der Leitung von Guido Hodel verdient. «Sie hat es geschafft, den Hauswartspool umzubauen, die Leistungen zu erhöhen und gleichzeitig Geld zu sparen.» Der Kaktus dagegen gehe dieses Jahr an den Stadtrat. «Wir haben diverse Baustellen, wo es nicht vorwärtsgeht, vielleicht auch eher Rückschritte gibt.» Als Beispiele nannte er den Stadtsaal, das Seniorenzentrum, den Tiefbau, den Bereich Soziales und das Liegenschaftskonzept.
Aus DYM wird EVP-Die Mitte

Zofinger Tagblatt. 22.03.2021

Namenswechsel wurde von beiden Zofinger Parteien beschlossen.
Die Fraktion der Dynamischen Mitte (DYM) des Zofinger Einwohnerrats, bestehend aus je drei Vertreterinnen und Vertretern der CVP und der EVP, gibt sich einen neuen Namen. Sie nennt sich ab sofort EVP-Die Mitte. Der Namenswechsel war zwischen den beiden Parteien diskutiert und beschlossen worden, nachdem sich die Ortspartei CVP Zofingen im Januar an einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung im Gleichklang mit der nationalen und der kantonalen Partei in Die Mitte umbenannt hatte.

Name verhalf Mitte-Politik zu Mehrheiten
Mit dem Kürzel DYM verschwindet ein Begriff, der in den letzten 30 Jahren in der Zofinger Politik zu einer festen Grösse geworden ist. Anfang der 1990er-Jahre hatten sich die EVP, die CVP und der damalige LdU im Einwohnerrat zu einer Fraktionsgemeinschaft vereinigt, um zusammen mehr Einfluss zu erhalten und der Politik aus der Mitte zu Mehrheiten zu verhelfen. Von den damaligen Initiantinnen und Initianten sind namentlich die Einwohnerrätinnen Josy Combertaldi (CVP) und Dora Rüegger (EVP) sowie Stadtrat Hansruedi Gilgen (LdU) zu erwähnen.
Was diese sich damals bloss erhoffen konnten, trat ein: Die Fraktion wuchs fast von Wahl zu Wahl und umfasste 2017, nachdem die Grünliberalen (GLP) anstelle des aufgelösten LdU dazugestossen waren, nicht weniger als elf Mitglieder. Sie war damit sogar zur grössten Gruppierung im städtischen Parlament geworden. Nachdem die Vertreterinnen und Vertreter der GLP 2020 die Fraktion verliessen, sind es noch sechs. Auch diese Zahl ist grösser als bei ihrer Gründung. «Der Namenswechsel von DYM in EVP-Die Mitte hat auf die Zusammenarbeit der beiden Parteien inner- und ausserhalb des Einwohnerrats keinen Einfluss», heisst es in einer Mitteilung. Die Parteien wollen weiterhin in Zofingen «als starke Kraft in der Mitte ausgewogenen Lösungen zum Durchbruch verhelfen».

Stadtratskandidat wird von beiden Parteien unterstützt
Ausdruck dieser engen Partnerschaft seien auch die bevorstehenden Stadtratswahlen, bei denen die EVP den Kandidaten der Partei Die Mitte, den Präsidenten der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Robert Weishaupt, unterstützt. Bei den Einwohnerratswahlen werden die beiden Parteien mit eigenen Listen antreten, wobei die Fraktionsgemeinschaft weitergeführt werden soll. (hag)

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Mitte-Kandidat Robert Weishaupt: «Meine politischen Erfolge spornen mich an»

Zofinger Tagblatt. 01.04.2021

Stadtratskandidat Robert Weishaupt (Die Mitte, neu) sagt, worauf Zofingen stolz sein darf. Und wie er zur Politik gekommen ist.

Was wollten Sie als Kind werden?
Helikopterpilot

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?
Mit Ferienjobs wie Schulhausputzen.

Wem wären Sie lieber nie begegnet? 
Jenem rücksichtslosen Rowdy, der mich auf der Skipiste umgefahren hat.

Wen, der tot ist, möchten Sie gerne wiedersehen?
Meinen Vater, um ihm danke zu sagen für die Unterstützung, die er mir gegeben hat.

Wenn Sie Macht hätten zu befehlen, was Ihnen heute richtig scheint, würden Sie es befehlen, gegen den Widerspruch der Mehrheit?
Da ich kein Antidemokrat bin, würde ich es nicht tun. Was autoritäre Politiker anrichten, kennen wir, und zu diesen möchte ich nicht gehören.
 
Was fehlt Ihnen zum Glück?
Glücklich zu sein bedeutet für mich nicht, das Beste von allem zu haben, sondern das Beste aus allem machen. Das gelingt mir nicht immer. Im Grundsatz fühle ich mich sehr glücklich.
 
Wofür sind Sie dankbar?
Für meine gesunde Familie und mein erfolgreiches Unternehmen.
 
Halten Sie sich für einen guten Freund, eine gute Freundin?
Gute Freundschaften beruhen immer auf Gegenseitigkeit. Meine Freunde können mir alles im Vertrauen erzählen. Wenn einer meiner engen Freundinnen/Freunde mich braucht, bin ich immer da.
 
Was bezeichnen Sie als Heimat?
Heimat bedeutet für mich Heitereplatz, Kinderfest, Bsetzistei, aber auch Schweizer Berge, Seen und mein Zuhause.

Welche Speisen essen Sie aus Heimweh?
Dunkle Schokolade made in Switzerland.

Welche Hoffnung haben Sie aufgegeben?
Unter dem Motto «Never give up» ist Aufgeben ist nicht mein Ding. Ich habe aber die Hoffnung aufgegeben, die Tour de Suisse zu gewinnen 😉

Welche Probleme löst eine gute Ehe?
Eine wirklich gute Ehe löst zwar nicht alle Probleme, aber sie gibt einem Halt und ein Fundament, das einem die Herausforderungen des Lebens leichter zu meistern hilft. Gilt auch für Partnerschaften ausserhalb der Ehe.
 
Warum sind Sie Politikerin/Politiker geworden?
Politik war bereits im Elternhaus immer ein Thema. Mein Bruder Paul, der vor mir in den Einwohnerrat gewählt worden war, hat bei mir das Interesse für Lokalpolitik geweckt. Ich bin in der Altstadt aufgewachsen und es mir ein besonderes Anliegen, ihre Attraktivität zu erhalten und zu verbessern.

Was reizt Sie an der Aufgabe als Stadtrat/als Stadtammann?
Ich bin überzeugt, dass ich in Zofingen einiges bewirken kann. So möchte ich etwa die Naherholungsgebiete aufwerten und einem übertriebenen Wachstum Einhalt gebieten. Unsere Stadt und die Quartiere sollen lebenswert bleiben.

Bezahlen Sie Ihre Steuern gerne?
Meine Steuern zahle ich gerne, im Wissen, dass ich in Zofingen dafür gute öffentliche Leistungen erhalte. Als langjähriger FGPK-Präsident weiss ich, dass gute Infrastrukturen auch etwas kosten.

Wofür werden zu viele Steuergelder ausgegeben und wofür zu wenig?
In Zofingen haben wir ein sehr ausgewogenes Budget, welches über die letzten Jahre massvolle Investitionen ermöglicht hat, ohne zu überborden. Darauf dürfen wir stolz sein. Bei den Strassen müsste man sich über den Standard unterhalten. Muss er immer perfekt sein?

Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?
Ich habe gar keinen Nachttisch. Meistens lese ich Fachlektüren und momentan beschäftigen mich die 163 Seiten des Jahresabschlusses 2020 der Stadt Zofingen.
 
Was werden Sie als neugewählte/r/wiedergewählte/r Stadtrat/Stadträtin als Erstes in die Wege leiten?
Einen Termin mit meinen Abteilungsleitern vereinbaren, um mir einen Überblick über die laufenden Geschäfte, Aufgaben und Projekte zu verschaffen.
 
Kinderfestweggen oder Kinderfesttorte?
Weder noch. Ich bevorzuge auch am Kinderfest etwas vom Grill, Favorit ist hier der Zofinger-Spiess. (Anmerkung: Ich glaube die Redaktion meinte Wurstweggen und Kinderfestkuchen 😉 )

Wie sieht die – für Sie – optimale Besetzung des Stadtrates aus den 11 Kandidatinnen und Kandidaten aus?
Eine ausgewogene Zusammensetzung von links bis rechts und mich in der Mitte.
 
Was ist das beste Argument, das gegen eine Wahl von Ihnen spricht?
Dass ich keine Frau bin. Aber das kann ich leider nicht ändern.

Kinderfest mit Gefecht oder ohne?
Das Gefecht gehört dazu, die Tradition soll weiterleben.

Was mögen Sie an Zofingen – und was überhaupt nicht?
Die hohe Lebensqualität, die intakten Naherholungsgebiete, die beschauliche Altstadt und die zentrale Lage mit der guten Anbindung durch den ÖV an die Zentren Zürich, Basel, Bern und Luzern. Auch, dass man schnell in den Bergen ist. Ebenso ist Zofingen ein guter Startpunkt für Velotouren. Engstirnige Mitbürger mag ich überhaupt nicht. Aber solche gibt es überall.

Was gibt Ihnen Energie für die Politik?
Meine politischen Erfolge spornen mich an. Aber auch meine sportlichen Aktivitäten in der Natur geben viel Energie – nicht nur für die Politik. 

Welcher Film hat Sie nachhaltig beeindruckt?
Rendez-vous mit Joe Black
 
Wie gedenken Sie das Stadtratsmandat mit ihrem übrigen Berufsleben zu vereinbaren?
Als selbstständiger Unternehmer mit einem guten Team im Rücken kann da nichts schief gehen.

Erachten Sie die Entschädigung für das Stadtammann-Amt als angemessen?
Das kommt auf die Leistung des Stadtammanns an

Welche Partei ist im aktuellen Stadtrat übervertreten, welche untervertreten?
Übervertreten: Parteilose; untervertreten: Die Mitte, SVP

Sind Sie eher ein Alphatier oder ein Teamplayer?
Teamplayer

Was können Sie besser: Sprechen oder Zuhören?
Zuhören. Zuhören ermöglicht einen wirklichen Dialog

Welches Ressort würden Sie am liebsten übernehmen?
Den Werkhof mit Entsorgung, Natur und Forstbetrieb. Weil die Ressorts voraussichtlich sowieso neu zusammengestellt werden, könnte ich mir auch das Ressort Hochbau und Liegenschaften vorstellen. Aber die Ressortverteilung ist kein Wunschkonzert. Ich bin bereit, jedes Ressort zu übernehmen.
Lob, Rosen – und einen Kaktus für den Stadtrat

Zofinger Tagblatt. 24.06.2020

Mehr Leistung und trotzdem Geld sparen?
Das geht, wie ein aktuelles Beispiel aus der Zofinger Stadtverwaltung zeigt.


Der Rechnungsabschluss der Einwohnergemeinde für das Jahr 2019, den der Zofinger Stadtrat vor ein paar Wochen vorlegte, kann sich sehen lassen: Dieser schliesst mit einem positiven operativen Ergebnis von 2,05 Millionen Franken ab, fast eine halbe Million besser als budgetiert. Zu dieser Rechnung und zum Jahresbericht der Einwohnergemeinde gab es gestern viele positive Rückmeldungen aus dem Einwohnerrat – beidem stimmte das Parlament einstimmig zu.

Die Verwaltung habe gut gearbeitet, meinte Robert Weishaupt, der Präsident der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (FGPK). Die FGPK schaue sich nicht nur die nackten Zahlen an, sondern durchleuchte die Verwaltung auch. «Wir stellen politische und technische Fragen.» Viele davon seien gut beantwortet worden, doch leider trenne sich auch bei der Qualität der Antworten der Spreu vom Weizen. Manche seien fast ein bisschen von oben herab beantwortet worden.
Eine Rose von der FGPK habe sich die Abteilung Hochbau und Liegeschaften unter der Leitung von Guido Hodel verdient. «Sie hat es geschafft, den Hauswartspool umzubauen, die Leistungen zu erhöhen und gleichzeitig Geld zu sparen.» Der Kaktus dagegen gehe dieses Jahr an den Stadtrat. «Wir haben diverse Baustellen, wo es nicht vorwärtsgeht, vielleicht auch eher Rückschritte gibt.» Als Beispiele nannte er den Stadtsaal, das Seniorenzentrum, den Tiefbau, den Bereich Soziales und das Liegenschaftskonzept.