Robert Weishaupt verteidigt seinen Grossratssitz

Die Mitte gewinnt Wähleranteile!

Um 0,9 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent steigt der Wähleranteil der Mitte im Bezirk Zofingen. Mit 2245 Stimmen bestgewählter Mitte-Kandidat ist der Zofinger Stadtrat Robert Weishaupt.

«Ich hätte nie mit so vielen Stimmen gerechnet», sagt ein zufriedener Robert Weishaupt am Sonntagnachmittag. Er hat rund 1000 Stimmen mehr erzielen können als noch vor vier Jahren. Damals war er hinter Zugpferd Hans-Ruedi Hottiger, dem ehemaligen Stadtammann von Zofingen, auf dem ersten Ersatzplatz der Mitte Bezirk Zofingen gelandet. Vergangenes Jahr konnte Weishaupt in den Grossen Rat nachrücken, nun ist er erstmals direkt gewählt worden. Stolz ist Weishaupt auch, dass er das beste Resultat der drei zu den Grossratswahlen angetretenen Zofinger Stadträte (Robert Weishaupt, Christiane Guyer und Dominik Gresch) machen konnte. 

Die Mitte konnte im Bezirk Zofingen ihren Wähleranteil um 0,9 Prozentpunkte auf 7,6 Prozent steigern – und das, obwohl Hans-Ruedi Hottiger nicht mehr kandidierte. «Ich hatte die Befürchtung, dass wir ohne ihn Wähleranteile verlieren werden», gibt Weishaupt zu. Doch es kam anders. So konnte die Mitte im Bezirk Zofingen eine ausgeglichene Liste aufstellen, die sich nicht auf ein, zwei Personen fokussierte, sondern mehrere starke Kandidaten enthielt.

Fünf Kandidierende, darunter auch der Reitnauer Gemeinderat Nando Suter, haben mehr als 1000 Stimmen bekommen. Auf dem ersten Ersatzplatz ist Rothrists Frau Vizeammann Daniela Weber gelandet, die wie früher Hans-Ruedi Hottiger als Parteilose auf der Mitte-Liste steht. «Sie hat in Rothrist viele Stimmen geholt», analysiert Weishaupt. Auf dem dritten Platz ist Blumenheim-Leiterin Irma Jordi. Sie hat ungefähr gleich viele Stimmen auf sich vereinen können wie vor vier Jahren und ist von Listenplatz 15 auf diesen Platz vorgestossen.

Text & Bild: Lilly-Anne Bruger/Zofinger Tagblatt 21.101.2024


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